https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn bestätigt den Eingang innerhalb von 2 Arbeitstagen, führt Triage und Ersteinstufung innerhalb von 10 Arbeitstagen durch und stellt Fixes 15 Kalendertage (Critical, CVSS ≥ 9) bzw. 30 Kalendertage (High, CVSS ≥ 7) nach Triage bereit; Medium innerhalb von 90 Kalendertagen (gebündelt im nächsten Minor-Release), Low nach Best-Effort. Die Offenlegung erfolgt koordiniert, sobald ein Fix verfügbar ist und die betroffenen Geräte eine angemessene Ausrollzeit (typisch 30 Tage) hatten.
Der Coldwave Yukiblock CAN (kurz „YCAN") ist ein stationäres Industrie-IoT-Gateway auf Basis des Mikrocontrollers Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33 mit Secure Vault). Es liest über einen externen MCP2518FD-SPI-Controller die Datenpunkte eines CANopen-Feldbusses (Classic CAN 2.0) aus — z. B. Temperaturen, Drehzahlen, Betriebsstunden aus Anlagen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik oder aus kompakten Industrieaggregaten — und überträgt sie über Mobilfunk (LTE-M / NB-IoT) verschlüsselt an das Coldwave-Backend. Eine optionale, PLC-artige Script-VM (coldwave-script-vm) übernimmt die feldseitige Vorverarbeitung.
Das Gerät arbeitet ausschließlich als CANopen-Slave und ist so ausgelegt, dass es den Bus nicht destabilisiert. Es wird nach einem sicheren Entwicklungslebenszyklus gemäß IEC 62443-4-1 entwickelt; das Sicherheitsziel ist SL-2. Die intrinsische Risikoklassifikation ergibt RC-3 (LTE-M, Bootloader, mehrere Parser, OTA); die effektive Geräteklasse ist RC-2 unter der dokumentierten Annahme, dass das Gerät ausschließlich gegen das RC-3-zertifizierte Coldwave-Backend betrieben wird, das die rein operativen/lifecycle-orientierten RC-3-Kontrollen übernimmt. Die Cybersecurity-Bewertung als internet-verbundenes Funkgerät erfolgt nach EN 18031-1.
| Schutzziel | Maßnahme im YCAN |
|---|---|
| Integrität der Firmware | Secure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + MCUboot-Bootloader mit signierten Images (ECDSA-P256 / SHA-256), Versions-Monotonie |
| Authentizität der Updates | Zwei unabhängige Signaturprüfungen (OTA-Handler + Bootloader); Signaturschlüssel in einem cloud-gehosteten Hardware-Sicherheitsmodul (HSM; FIPS 140-2 Level 3), nicht extrahierbar |
| Vertraulichkeit im Transport | TLS 1.2/1.3 (mbedTLS) über LTE-M mit CA-basierter Server-Authentifizierung (CA-Provisionierung in finaler Härtung, siehe §5) |
| Reduktion der Angriffsfläche | Keine offenen Netzwerkdienste, keine lokale Konsole, keine Default-Passwörter, Debug per Firmware gesperrt, BLE in der CAN-Variante deaktiviert |
| Schlüsselablage | PSA-Crypto-Keystore, hardwaregebunden (Secure Vault), nicht exportierbar |
| Robustheit der Schnittstellen | Gehärtete, host-getestete und fuzz-getestete Protokoll-/Mapping-Parser (ASan/UBSan) |
| Bus-Disziplin | Single-TX-Pfad, Rate-Limiting, kontrollierte Bus-off-Recovery — das Gateway destabilisiert den CAN-Bus nicht selbst |
| Nachvollziehbarkeit | Security-Events werden ins Backend gestreamt und dort vorgehalten (keine Operator-Logs am Gerät) |
Das YCAN unterscheidet mehrere Vertrauenszonen (Trust Boundaries B1–B4 gemäß Bedrohungsmodell). Alle von außen empfangenen Daten gelten bis zur Validierung als nicht vertrauenswürdig.
| Zone | Beteiligte | Vertrauensannahme |
|---|---|---|
| Coldwave-Backend (B1) | ImagineOn-Backend + Anlagen-Hersteller/Wartungsfirma via Tenant-Account | TLS-authentifizierter Zugriff auf Telemetrie, Remote-Konfiguration, Skript-Upload und OTA-Auslieferung |
| Mobilfunk LTE-M/NB-IoT (B1) | Mobilfunkprovider (transparent) | Trägt nur TLS-verschlüsselte Pakete; der Provider sieht die Nutzdaten nicht |
| CANopen-Feldbus (B2) | CANopen-Knoten der Anlage auf dem Zweidraht-Bus | Protokollbedingt (Classic CAN 2.0) nicht kryptografisch authentifiziert → kompensiert durch die physische Vertrauenszone (verplombter Schaltschrank) + OT-Segmentierung |
| Modem-AT-Kanal (B3) | Quectel-BG77-Modem (UART) | Modem-Antworten/URCs sind gegenüber der Treiber-Logik untrusted; Line-Buffer-Caps + Watchdog |
| Gehäuse / Debug (B4) | versiegeltes Gerät, gesperrte Debug-Pins | Nur über OTA und Backend-API erreichbar |
0x1200 ist busseitig read-only, und es existieren keine remote-schreibbaren Applikations-OD-Parameter.
Die Integrität der Firmware ist über die gesamte Startkette abgesichert:
ECC_NIST_P256) und ist nicht extrahierbar; die Signatur wird durch den externen Signaturaufruf berechnet, das Schlüsselmaterial verlässt das HSM nie.Updates werden ausschließlich über die verschlüsselte Backend-Verbindung ausgeliefert; die Mapping-/Skript-/Konfigurationsdaten bleiben erhalten. Ein OTA-Update verändert die CANopen-Rolle des Geräts nicht.
VERIFY_REQUIRED ist im Code-Pfad implementiert. Die CA-Zertifikats-Provisionierung an der Initialisierungs-Schnittstelle wird für die GA-Freigabe final gehärtet. Als Interim-Kompensation wird das Gerät ausschließlich ausschließlich über eine private, zugangsbeschränkte Mobilfunk-APN betrieben. Es wird ausdrücklich kein Zertifikats-Pinning behauptet; die Absicherung beruht auf CA-basierter Server-Authentifizierung.coldwave-script-vm, MEDIUM-Profil) läuft in einer speicherbegrenzten Sandbox ohne direkten Hardware-/Raw-IO-Zugriff; Skripte werden ausschließlich signiert über die Cloud durch den Anlagen-Hersteller eingespielt, nicht durch den Betreiber.Der CANopen-Feldbus (B2) und die vom Backend gelieferte Mapping-Tabelle (B1) sind die beiden zentralen untrusted-Eingangsflächen. Alle vom Bus empfangenen Frames sowie jede Mapping-Konfiguration werden als nicht vertrauenswürdig behandelt:
0x1200 ist jedoch read-only und es existieren keine remote-schreibbaren Applikations-OD-Parameter — der remote mutierbare Zustand ist damit stark begrenzt.0x1280 (COB-IDs) wurde auf read-only gesetzt, um einen COB-ID-Redirect des Clients durch einen Bus-Peer mit physischem Zugang zu unterbinden.Da CANopen (Classic CAN 2.0) protokollbedingt keine kryptografische Authentifizierung vorsieht, wird die Bus-Sicherheit durch die physische Vertrauenszone (verplombter Schaltschrank) und deployment-seitige OT-Segmentierung des Bussegments kompensiert — siehe §13. Störungen durch fremde CANopen-Knoten liegen außerhalb der Produktkontrolle.
Der Regelbetrieb überträgt ausschließlich Maschinen- und Betriebsdaten der Anlage (per Mapping-Tabelle ausgewählte CANopen-Objekt-Werte, SDO/PDO-Datenpunkte) sowie Geräte-Telemetrie (LTE-Zellinfo, Statuswerte). Personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO werden nicht verarbeitet — die IMEI identifiziert das Gerät, nicht eine Person (Risikoklassifikation K8 = 0). Eine Netz-Exposition personenbezogener Daten findet somit nicht statt.
Ein lokales Konfigurations-Backup durch den Betreiber ist nicht nötig und nicht möglich: Mapping-Tabelle, Skript, CAN-Bitrate und Node-ID werden im Backend gehalten und beim (Re-)Provisioning erneut ausgerollt. Backend-Daten löscht ImagineOn auf Anforderung des Tenants (DSGVO Art. 17; siehe Coldwave-Cloud-AVV).
ImagineOn betreibt einen Product-Security-Incident-Response-Prozess gemäß IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) und vorbereitend auf die EU-Cyber-Resilience-Act (CRA). Bitte melden Sie vermutete Schwachstellen nicht über öffentliche GitHub-Issues, Pull-Requests oder Diskussionen.
| Kanal (PSIRT) | security@coldwave.io |
|---|---|
| Verschlüsselte Meldung | PGP-Key — Fingerprint wird unter https://coldwave.io/.well-known/security.txt veröffentlicht |
| Web-Formular | geplant: https://coldwave.io/security/report |
| Empfangsbestätigung | innerhalb von 2 Arbeitstagen |
| Triage & Ersteinstufung | innerhalb von 10 Arbeitstagen |
| Fix-Bereitstellung (Critical, CVSS ≥ 9) | 15 Kalendertage nach Triage |
| Fix-Bereitstellung (High, CVSS ≥ 7) | 30 Kalendertage nach Triage |
| Fix-Bereitstellung (Medium) | 90 Kalendertage (gebündelt im nächsten Minor-Release) |
| Fix-Bereitstellung (Low) | Best-Effort / gebündelt |
| Bewertung | CVSS v3.1 mit OT-Kontext-Gewichtung |
[ACTIVE EXPLOIT] umgehen die Triage-Warteschlange.LICENSE.md aufgeführt (u. a. mbedTLS, FreeRTOS, MCUboot, CANopenNode, MCP2518FD-Treiber).ImagineOn stellt sicherheitsrelevante Firmware-Updates 10 Jahre ab dem ersten Inverkehrbringen bereit. Das Ende der Sicherheits-Update-Versorgung pro Hardware-Revision wird in der CHANGELOG.md und im Coldwave-Cloud-Portal dokumentiert; der Zeitraum übertrifft das CRA-Mindestmaß. Nach dem Support-Ende (End-of-Security-Support) sollten betroffene Geräte ersetzt oder in eine Netz-Quarantäne überführt werden.
Updates kommen vollautomatisch über die Coldwave-Cloud — es ist keine Aktion des Asset Owners nötig, um Sicherheitspatches zu erhalten. Voraussetzung ist eine funktionierende Mobilfunkverbindung; längere Offline-Phasen bedeuten kein akutes Sicherheitsproblem, führen aber dazu, dass Sicherheits-Patches verpasst werden.
| Rahmenwerk | Bezug für das YCAN |
|---|---|
| RED 2014/53/EU + Delegierte VO (EU) 2022/30 | Funkanlagen-Cybersecurity, Art. 3(3)(d)/(e)/(f) |
| EN 18031-1:2024 | Cybersecurity-Anforderungen an internet-verbundene Funkgeräte (Self-Assessment, Modul A) |
| ETSI EN 303 645 | Baseline-Anforderungen für Consumer-IoT — vorausschauend angewandt |
| IEC 62443-4-1 | Sicherer Entwicklungslebenszyklus (SDL), Geräteklasse RC-2 |
| IEC 62443-4-2 | Technische Sicherheitsanforderungen an Komponenten, Ziel SL-2; Grundlage der geteilten Verantwortung (§13) |
| EU-CRA (VO (EU) 2024/2847) | vorbereitend; volle Anwendbarkeit ab 2027-12-11, Meldepflichten ab 2026-09-11 |
Konformitätsbewertung der Funkanlage nach RED über Modul A (interne Fertigungskontrolle), ohne Einbindung einer benannten Stelle. Die EN-18031-1-Selbstbewertung sowie die EU-Konformitätserklärung (DoC) befinden sich im Stadium der finalen HW-Nachweise (EMV/RF/Safety) und der Schließung offener Cybersecurity-Findings; sie werden auf Anfrage bereitgestellt (compliance@imagineon.de). Dieses Whitepaper trifft keine Aussage zur Konformität mit anlagenspezifischen Produktnormen der jeweiligen Applikation; das YCAN ist eine Funk-Anbindungskomponente, nicht die Anlagensteuerung.
Sicherheit im Feld ist eine gemeinsame Aufgabe (IEC 62443-4-2). Die Rollen verteilen sich wie folgt:
| Rolle | Verantwortung |
|---|---|
| Hersteller (ImagineOn) | Firmware-Sicherheit, Signatur-/Update-Kette, PSIRT und Sicherheits-Patches gemäß SLA, SBOM/VEX, Härtung der Geräte- und Backend-Schnittstellen. |
| Integrator / Anlagen-Hersteller | Sicherheit des Coldwave-Tenant-Accounts (starke Authentifizierung / MFA, Least-Privilege-Rollen), sichere Einbindung in die Anlage, Zuordnung von Gerät zu Tenant, Verantwortung für hochgeladene Skripte und Mapping-Tabellen. |
| Asset Owner / Betreiber | Physischer Schutz (verplombter Schaltschrank, OT-seitige CAN-Bus-Segmentierung, stabiler Antennensitz), Schutz des Portal-Zugangs, zeitnahe Meldung von Auffälligkeiten, Updates nicht dauerhaft durch Netzabschaltung blockieren. |
Die geräteindividuellen Schlüssel liegen hardwaregebunden im PSA-Keystore (Secure Vault) des Mikrocontrollers. Eine On-Site-Datenlöschung durch den Betreiber ist nicht vorgesehen (kein Operator-Interface). Bei Deinstallation wird empfohlen:
WEEE-Registrierungsnummer: DE 54689668 (ImagineOn GmbH).
https://coldwave.io/.well-known/security.txt)https://coldwave.io/.well-known/security.txt© 2026 ImagineOn GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Whitepaper beschreibt Sicherheitsmechanismen und -prozesse zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für die Firmware 1.0.0; Änderungen im Zuge der Produktpflege bleiben vorbehalten.
https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn acknowledges receipt within 2 business days, performs triage and initial severity within 10 business days, and provides fixes 15 calendar days (Critical, CVSS ≥ 9) or 30 calendar days (High, CVSS ≥ 7) after triage; Medium within 90 calendar days (batched into the next minor release), Low on a best-effort basis. Disclosure is coordinated once a fix is available and affected devices have had a reasonable rollout window (typically 30 days).
The Coldwave Yukiblock CAN (short: “YCAN”) is a stationary industrial-IoT gateway built on the Silicon Labs EFR32MG26 microcontroller (ARM Cortex-M33 with Secure Vault). Through an external MCP2518FD SPI controller it reads the data points of a CANopen field bus (Classic CAN 2.0) — e.g. temperatures, speeds, operating hours from heating, ventilation and air-conditioning plants or from compact industrial units — and transmits them, encrypted, to the Coldwave backend over cellular (LTE-M / NB-IoT). An optional PLC-style script VM (coldwave-script-vm) performs field-side pre-processing.
The device operates exclusively as a CANopen slave and is designed not to destabilise the bus. It is developed following a secure development lifecycle per IEC 62443-4-1; the security target is SL-2. The intrinsic risk classification yields RC-3 (LTE-M, bootloader, multiple parsers, OTA); the effective device class is RC-2 under the documented assumption that the device is operated exclusively against the RC-3-certified Coldwave backend, which assumes the purely operational / lifecycle-oriented RC-3 controls. Its cybersecurity assessment as internet-connected radio equipment follows EN 18031-1.
| Objective | Measure in the YCAN |
|---|---|
| Firmware integrity | Secure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + MCUboot bootloader with signed images (ECDSA-P256 / SHA-256), version monotonicity |
| Update authenticity | Two independent signature checks (OTA handler + bootloader); signing key held in a cloud-hosted hardware security module (HSM; FIPS 140-2 Level 3), non-extractable |
| Transport confidentiality | TLS 1.2/1.3 (mbedTLS) over LTE-M with CA-based server authentication (CA provisioning in final hardening, see §5) |
| Attack-surface reduction | No open network services, no local console, no default passwords, debug locked by firmware, BLE disabled in the CAN variant |
| Key storage | PSA Crypto keystore, hardware-bound (Secure Vault), non-exportable |
| Interface robustness | Hardened, host-tested and fuzz-tested protocol / mapping parsers (ASan/UBSan) |
| Bus discipline | Single-TX path, rate limiting, controlled bus-off recovery — the gateway does not destabilise the CAN bus itself |
| Traceability | Security events are streamed to and retained in the backend (no operator logs on the device) |
The YCAN distinguishes several trust zones (trust boundaries B1–B4 per the threat model). All externally received data is treated as untrusted until validated.
| Zone | Parties | Trust assumption |
|---|---|---|
| Coldwave backend (B1) | ImagineOn backend + plant manufacturer / maintenance company via tenant account | TLS-authenticated access to telemetry, remote configuration, script upload and OTA delivery |
| Cellular LTE-M/NB-IoT (B1) | Mobile network operator (transparent) | Carries only TLS-encrypted packets; the operator cannot see the payload |
| CANopen field bus (B2) | The plant's CANopen nodes on the two-wire bus | Not cryptographically authenticated by protocol design (Classic CAN 2.0) → compensated by the physical trust zone (sealed control cabinet) + OT segmentation |
| Modem AT channel (B3) | Quectel BG77 modem (UART) | Modem responses / URCs are untrusted to the driver logic; line-buffer caps + watchdog |
| Enclosure / debug (B4) | sealed device, locked debug pins | Reachable only via OTA and the backend API |
0x1200 is read-only on the bus, and there are no remote-writable application OD parameters.
Firmware integrity is protected across the entire boot chain:
ECC_NIST_P256) and is non-extractable; the signature is computed externally via the remote signing operation and the key material never leaves the HSM.Updates are delivered exclusively over the encrypted backend connection; the mapping / script / configuration data are preserved. An OTA update does not change the device's CANopen role.
VERIFY_REQUIRED is implemented in the code path. The CA-certificate provisioning at the initialisation entry point is being finalised (hardened) for GA. As an interim compensation the device is operated exclusively over a private, access-controlled cellular APN. Certificate pinning is expressly not claimed; protection rests on CA-based server authentication.coldwave-script-vm, MEDIUM profile) runs in a memory-capped sandbox without direct hardware / raw-IO access; scripts are uploaded signed via the cloud by the plant manufacturer only, not by the operator.The CANopen field bus (B2) and the backend-delivered mapping table (B1) are the two central untrusted input surfaces. All frames received from the bus and every mapping configuration are treated as untrusted:
0x1200 is read-only and there are no remote-writable application OD parameters — the remotely mutable state is thus strongly bounded.0x1280 (COB-IDs) was set read-only to prevent a COB-ID redirect of the client by a bus peer with physical access.Since CANopen (Classic CAN 2.0) provides no cryptographic authentication by protocol design, bus security is compensated by the physical trust zone (sealed control cabinet) and deployment-side OT segmentation of the bus segment — see §13. Disturbances caused by foreign CANopen nodes are outside product control.
Normal operation transmits only machine and operating data of the plant (mapping-selected CANopen object values, SDO/PDO data points) plus device telemetry (LTE cell info, status values). No personal data within the meaning of the GDPR is processed — the IMEI identifies the device, not a person (risk-classification criterion K8 = 0). No personal data is therefore exposed over the network.
A local configuration backup by the operator is neither necessary nor possible: mapping table, script, CAN bitrate and node-ID are held in the backend and re-deployed on (re-)provisioning. ImagineOn deletes backend data on the tenant's request (GDPR Art. 17; see the Coldwave Cloud data-processing agreement).
ImagineOn operates a product-security incident-response process per IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) and preparing for the EU Cyber Resilience Act (CRA). Please do not report suspected vulnerabilities via public GitHub issues, pull requests or discussions.
| Channel (PSIRT) | security@coldwave.io |
|---|---|
| Encrypted report | PGP key — fingerprint to be published at https://coldwave.io/.well-known/security.txt |
| Web form | planned: https://coldwave.io/security/report |
| Acknowledgement | within 2 business days |
| Triage & initial severity | within 10 business days |
| Fix availability (Critical, CVSS ≥ 9) | 15 calendar days after triage |
| Fix availability (High, CVSS ≥ 7) | 30 calendar days after triage |
| Fix availability (Medium) | 90 calendar days (batched into the next minor release) |
| Fix availability (Low) | best effort / batched |
| Scoring | CVSS v3.1 with OT-context weighting |
[ACTIVE EXPLOIT] in the subject bypass the triage queue.LICENSE.md (incl. mbedTLS, FreeRTOS, MCUboot, CANopenNode, MCP2518FD driver).ImagineOn provides security-relevant firmware updates for 10 years from first placing on the market. The end of security-update provision per hardware revision is documented in the CHANGELOG.md and the Coldwave Cloud portal; the period exceeds the CRA minimum. After end-of-security-support, affected devices should be replaced or placed into network quarantine.
Updates arrive fully automatically over the Coldwave Cloud — no action by the asset owner is required to receive security patches. The only prerequisite is a working cellular connection; longer offline periods are not an acute security problem but mean security patches are missed.
| Framework | Relevance for the YCAN |
|---|---|
| RED 2014/53/EU + Delegated Reg. (EU) 2022/30 | Radio-equipment cybersecurity, Art. 3(3)(d)/(e)/(f) |
| EN 18031-1:2024 | Cybersecurity requirements for internet-connected radio equipment (self-assessment, Module A) |
| ETSI EN 303 645 | Baseline requirements for consumer IoT — applied on a forward-looking basis |
| IEC 62443-4-1 | Secure development lifecycle (SDL), device class RC-2 |
| IEC 62443-4-2 | Technical security requirements for components, target SL-2; basis of the shared-responsibility model (§13) |
| EU CRA (Reg. (EU) 2024/2847) | preparatory; fully applicable from 2027-12-11, reporting obligations from 2026-09-11 |
Radio-equipment conformity assessment under RED via Module A (internal production control), without involvement of a notified body. The EN 18031-1 self-assessment and the EU Declaration of Conformity (DoC) are at the stage of finalising the HW evidence (EMC/RF/safety) and closing open cybersecurity findings; they are provided on request (compliance@imagineon.de). This whitepaper makes no claim of conformity with application-specific product standards of the respective installation; the YCAN is a radio-connectivity component, not the plant controller.
Field security is a shared task (IEC 62443-4-2). Roles are distributed as follows:
| Role | Responsibility |
|---|---|
| Manufacturer (ImagineOn) | Firmware security, signing / update chain, PSIRT and security patches per SLA, SBOM/VEX, hardening of the device and backend interfaces. |
| Integrator / plant manufacturer | Security of the Coldwave tenant account (strong authentication / MFA, least-privilege roles), secure integration into the installation, binding device to tenant, responsibility for uploaded scripts and mapping tables. |
| Asset owner / operator | Physical protection (sealed control cabinet, OT-side CAN-bus segmentation, stable antenna seating), protection of portal access, prompt reporting of anomalies, not blocking updates by permanently disconnecting the network. |
The device-individual keys are held hardware-bound in the microcontroller's PSA keystore (Secure Vault). On-site data erasure by the operator is not provided (no operator interface). On removal it is recommended to:
WEEE registration number: DE 54689668 (ImagineOn GmbH).
https://coldwave.io/.well-known/security.txt)https://coldwave.io/.well-known/security.txt© 2026 ImagineOn GmbH. All rights reserved. This whitepaper describes security mechanisms and processes as of the date of publication for firmware 1.0.0; changes in the course of product maintenance are reserved.
https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn accuse réception sous 2 jours ouvrés, réalise le triage et la première évaluation sous 10 jours ouvrés et fournit les correctifs 15 jours calendaires (Critical, CVSS ≥ 9) ou 30 jours calendaires (High, CVSS ≥ 7) après triage ; Medium sous 90 jours calendaires (regroupés dans la prochaine version mineure), Low au meilleur effort. La divulgation est coordonnée dès qu'un correctif est disponible et que les appareils concernés ont bénéficié d'un délai de déploiement raisonnable (typiquement 30 jours).
Le Coldwave Yukiblock CAN (en abrégé « YCAN ») est une passerelle IoT industrielle fixe reposant sur le microcontrôleur Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33 avec Secure Vault). Via un contrôleur SPI MCP2518FD externe, elle lit les points de données d'un bus de terrain CANopen (Classic CAN 2.0) — p. ex. températures, vitesses de rotation, heures de fonctionnement d'installations de chauffage, ventilation et climatisation ou d'agrégats industriels compacts — et les transmet, chiffrés, au backend Coldwave via une liaison cellulaire (LTE-M / NB-IoT). Une Script-VM optionnelle de type API (coldwave-script-vm) assure le prétraitement côté terrain.
L'appareil fonctionne exclusivement comme esclave CANopen et est conçu pour ne pas déstabiliser le bus. Il est développé selon un cycle de développement sécurisé conforme à IEC 62443-4-1 ; l'objectif de sécurité est SL-2. La classification de risque intrinsèque donne RC-3 (LTE-M, bootloader, plusieurs analyseurs, OTA) ; la classe d'appareil effective est RC-2 sous l'hypothèse documentée que l'appareil est exploité exclusivement contre le backend Coldwave certifié RC-3, lequel assume les contrôles RC-3 purement opérationnels / liés au cycle de vie. Son évaluation de cybersécurité en tant qu'équipement radio connecté à Internet suit la norme EN 18031-1.
| Objectif | Mesure dans le YCAN |
|---|---|
| Intégrité du micrologiciel | Secure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + bootloader MCUboot avec images signées (ECDSA-P256 / SHA-256), monotonie des versions |
| Authenticité des mises à jour | Deux vérifications de signature indépendantes (gestionnaire OTA + bootloader) ; clé de signature conservée dans un module matériel de sécurité (HSM ; FIPS 140-2 niveau 3) hébergé dans le cloud, non extractible |
| Confidentialité du transport | TLS 1.2/1.3 (mbedTLS) sur LTE-M avec authentification serveur basée sur CA (provisionnement CA en durcissement final, voir §5) |
| Réduction de la surface d'attaque | Aucun service réseau ouvert, aucune console locale, aucun mot de passe par défaut, débogage verrouillé par le micrologiciel, BLE désactivé dans la variante CAN |
| Stockage des clés | Keystore PSA Crypto, lié au matériel (Secure Vault), non exportable |
| Robustesse des interfaces | Analyseurs de protocole / de mapping durcis, testés sur hôte et par fuzzing (ASan/UBSan) |
| Discipline de bus | Chemin TX unique, limitation de débit, reprise bus-off contrôlée — la passerelle ne déstabilise pas elle-même le bus CAN |
| Traçabilité | Les événements de sécurité sont transmis au backend et y sont conservés (aucun journal exploitant sur l'appareil) |
Le YCAN distingue plusieurs zones de confiance (frontières de confiance B1–B4 selon le modèle de menaces). Toutes les données reçues de l'extérieur sont considérées comme non fiables jusqu'à validation.
| Zone | Parties | Hypothèse de confiance |
|---|---|---|
| Backend Coldwave (B1) | Backend ImagineOn + fabricant d'installation / société de maintenance via compte de tenant | Accès authentifié TLS à la télémétrie, à la configuration à distance, au téléversement de scripts et à la distribution OTA |
| Cellulaire LTE-M/NB-IoT (B1) | Opérateur de réseau mobile (transparent) | Ne transporte que des paquets chiffrés TLS ; l'opérateur ne voit pas les données utiles |
| Bus de terrain CANopen (B2) | Nœuds CANopen de l'installation sur le bus deux fils | Non authentifié cryptographiquement par conception du protocole (Classic CAN 2.0) → compensé par la zone de confiance physique (armoire plombée) + segmentation OT |
| Canal AT du modem (B3) | Modem Quectel BG77 (UART) | Les réponses / URC du modem sont non fiables vis-à-vis de la logique du pilote ; plafonds de tampon de ligne + chien de garde |
| Boîtier / débogage (B4) | appareil scellé, broches de débogage verrouillées | Accessible uniquement via OTA et l'API backend |
0x1200 est en lecture seule côté bus, et il n'existe aucun paramètre OD applicatif inscriptible à distance.
L'intégrité du micrologiciel est protégée sur toute la chaîne de démarrage :
ECC_NIST_P256) hébergé dans le cloud et n'est pas extractible ; la signature est calculée en externe via l'opération de signature distante et le matériel de clé ne quitte jamais le HSM.Les mises à jour sont exclusivement distribuées via la liaison backend chiffrée ; les données de mapping / script / configuration sont conservées. Une mise à jour OTA ne modifie pas le rôle CANopen de l'appareil.
VERIFY_REQUIRED est implémentée dans le chemin de code. Le provisionnement du certificat CA au point d'entrée d'initialisation est en cours de durcissement final pour la mise à disposition générale. À titre de compensation intérimaire, l'appareil est exploité exclusivement via un APN cellulaire privé à accès restreint. L'épinglage de certificat n'est expressément pas revendiqué ; la protection repose sur une authentification serveur basée sur CA.coldwave-script-vm, profil MEDIUM) s'exécute dans un bac à sable à mémoire limitée, sans accès matériel / raw-IO direct ; les scripts sont téléversés signés via le cloud par le fabricant d'installation uniquement, non par l'exploitant.Le bus de terrain CANopen (B2) et la table de mapping fournie par le backend (B1) sont les deux surfaces d'entrée non fiables centrales. Toutes les trames reçues du bus et chaque configuration de mapping sont traitées comme non fiables :
0x1200 est en lecture seule et il n'existe aucun paramètre OD applicatif inscriptible à distance — l'état mutable à distance est ainsi fortement borné.0x1280 (COB-ID) a été mis en lecture seule pour empêcher une redirection de COB-ID du client par un pair du bus disposant d'un accès physique.Comme CANopen (Classic CAN 2.0) ne prévoit aucune authentification cryptographique par conception, la sécurité du bus est compensée par la zone de confiance physique (armoire plombée) et la segmentation OT du segment de bus côté déploiement — voir §13. Les perturbations causées par des nœuds CANopen étrangers sont hors du contrôle du produit.
L'exploitation normale transmet uniquement des données machine et d'exploitation de l'installation (valeurs d'objets CANopen sélectionnées par la table de mapping, points de données SDO/PDO) ainsi que de la télémétrie d'appareil (info cellule LTE, valeurs d'état). Aucune donnée à caractère personnel au sens du RGPD n'est traitée — l'IMEI identifie l'appareil, pas une personne (critère de classification de risque K8 = 0). Aucune donnée à caractère personnel n'est donc exposée sur le réseau.
Une sauvegarde locale de configuration par l'exploitant n'est ni nécessaire ni possible : table de mapping, script, débit CAN et node-ID sont conservés dans le backend et redéployés lors du (re)provisionnement. ImagineOn supprime les données backend à la demande du tenant (RGPD art. 17 ; voir l'accord de traitement des données Coldwave Cloud).
ImagineOn exploite un processus de réponse aux incidents de sécurité produit conforme à IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) et préparant le règlement européen sur la cyber-résilience (CRA). Merci de ne pas signaler les vulnérabilités suspectées via des issues, pull requests ou discussions GitHub publiques.
| Canal (PSIRT) | security@coldwave.io |
|---|---|
| Signalement chiffré | Clé PGP — empreinte à publier sur https://coldwave.io/.well-known/security.txt |
| Formulaire web | prévu : https://coldwave.io/security/report |
| Accusé de réception | sous 2 jours ouvrés |
| Triage & première évaluation | sous 10 jours ouvrés |
| Disponibilité du correctif (Critical, CVSS ≥ 9) | 15 jours calendaires après triage |
| Disponibilité du correctif (High, CVSS ≥ 7) | 30 jours calendaires après triage |
| Disponibilité du correctif (Medium) | 90 jours calendaires (regroupés dans la prochaine version mineure) |
| Disponibilité du correctif (Low) | meilleur effort / regroupé |
| Cotation | CVSS v3.1 avec pondération de contexte OT |
[ACTIVE EXPLOIT] en objet contournent la file de triage.LICENSE.md du produit (dont mbedTLS, FreeRTOS, MCUboot, CANopenNode, pilote MCP2518FD).ImagineOn fournit des mises à jour de sécurité pendant 10 ans à compter de la première mise sur le marché. La fin de la fourniture de mises à jour de sécurité par révision matérielle est documentée dans le CHANGELOG.md et le portail Coldwave Cloud ; la période dépasse le minimum du CRA. Après la fin du support de sécurité, les appareils concernés doivent être remplacés ou placés en quarantaine réseau.
Les mises à jour arrivent de façon entièrement automatique via le Coldwave Cloud — aucune action de l'exploitant n'est nécessaire pour recevoir les correctifs de sécurité. La seule condition est une connexion cellulaire fonctionnelle ; les périodes hors ligne prolongées ne constituent pas un problème de sécurité aigu mais signifient que des correctifs de sécurité sont manqués.
| Cadre | Pertinence pour le YCAN |
|---|---|
| RED 2014/53/UE + règlement délégué (UE) 2022/30 | Cybersécurité des équipements radio, art. 3(3)(d)/(e)/(f) |
| EN 18031-1:2024 | Exigences de cybersécurité pour les équipements radio connectés à Internet (auto-évaluation, module A) |
| ETSI EN 303 645 | Exigences de base pour l'IoT grand public — appliquées de manière prospective |
| IEC 62443-4-1 | Cycle de développement sécurisé (SDL), classe d'appareil RC-2 |
| IEC 62443-4-2 | Exigences techniques de sécurité pour les composants, cible SL-2 ; base du modèle de responsabilité partagée (§13) |
| CRA UE (règlement (UE) 2024/2847) | préparatoire ; pleinement applicable à compter du 2027-12-11, obligations de signalement à compter du 2026-09-11 |
Évaluation de conformité de l'équipement radio au titre de la RED via le module A (contrôle interne de la fabrication), sans intervention d'un organisme notifié. L'auto-évaluation EN 18031-1 et la déclaration UE de conformité (DoC) sont au stade de la finalisation des preuves matérielles (CEM/RF/sécurité) et de la clôture des findings de cybersécurité ouverts ; elles sont fournies sur demande (compliance@imagineon.de). Le présent livre blanc ne formule aucune affirmation de conformité avec des normes produit spécifiques à l'application concernée ; le YCAN est un composant de raccordement radio, et non le contrôleur de l'installation.
La sécurité sur le terrain est une tâche partagée (IEC 62443-4-2). Les rôles se répartissent comme suit :
| Rôle | Responsabilité |
|---|---|
| Fabricant (ImagineOn) | Sécurité du micrologiciel, chaîne de signature / mise à jour, PSIRT et correctifs de sécurité selon SLA, SBOM/VEX, durcissement des interfaces appareil et backend. |
| Intégrateur / fabricant d'installation | Sécurité du compte de tenant Coldwave (authentification forte / MFA, rôles à moindre privilège), intégration sûre dans l'installation, rattachement de l'appareil au tenant, responsabilité des scripts et tables de mapping téléversés. |
| Propriétaire / exploitant | Protection physique (armoire plombée, segmentation OT du bus CAN, serrage stable de l'antenne), protection de l'accès au portail, signalement rapide des anomalies, ne pas bloquer les mises à jour en coupant durablement le réseau. |
Les clés propres à l'appareil sont conservées, liées au matériel, dans le keystore PSA (Secure Vault) du microcontrôleur. Un effacement des données sur site par l'exploitant n'est pas prévu (aucune interface exploitant). Lors de la dépose, il est recommandé de :
Numéro d'enregistrement DEEE : DE 54689668 (ImagineOn GmbH).
https://coldwave.io/.well-known/security.txt)https://coldwave.io/.well-known/security.txt© 2026 ImagineOn GmbH. Tous droits réservés. Le présent livre blanc décrit les mécanismes et processus de sécurité à la date de publication pour le micrologiciel 1.0.0 ; des modifications dans le cadre de la maintenance du produit demeurent réservées.