Coldwave Yukiblock CAN — Security-Whitepaper

Produkt
Coldwave Yukiblock CAN (YCAN) — LTE-M-/NB-IoT-CANopen-Gateway
Firmware
coldwave-yukiblock-can (ycan) 1.0.0
Plattform
Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33) + Secure Vault
Feldbus
CANopen (Classic CAN 2.0, über externen MCP2518FD-SPI-Controller)
Hersteller
ImagineOn GmbH, Neusser Str. 27–29, 50670 Köln, Deutschland
Dokumentversion
1.0 — 2026
Sicherheitsniveau
IEC 62443 SL-2 (Ziel); Geräteklasse RC-2 (effektiv; intrinsisch RC-3)
Zugehörige Doku
Schwachstellen-Offenlegung: §9 (in diesem Dokument) · Asset-Owner-Sicherheitshinweise (auf Anfrage)
Über dieses Dokument. Dieses Whitepaper beschreibt die Sicherheitsarchitektur, -mechanismen und -prozesse des Coldwave Yukiblock CAN für Betreiber, Integratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und benannte Stellen. Es beschreibt bewusst Mechanismen und Richtlinien — keine konkreten Schwachstellen, internen Restrisiko-Register oder Infrastruktur-Details. Der zugehörige Product-Security-Incident-Response-Prozess (koordinierte Schwachstellen-Offenlegung) ist inline in §9 dieses Dokuments beschrieben: Vermutete Schwachstellen sind an security@coldwave.io zu melden (PGP-Fingerprint unter https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn bestätigt den Eingang innerhalb von 2 Arbeitstagen, führt Triage und Ersteinstufung innerhalb von 10 Arbeitstagen durch und stellt Fixes 15 Kalendertage (Critical, CVSS ≥ 9) bzw. 30 Kalendertage (High, CVSS ≥ 7) nach Triage bereit; Medium innerhalb von 90 Kalendertagen (gebündelt im nächsten Minor-Release), Low nach Best-Effort. Die Offenlegung erfolgt koordiniert, sobald ein Fix verfügbar ist und die betroffenen Geräte eine angemessene Ausrollzeit (typisch 30 Tage) hatten.
Reifegrad. Die hier beschriebene Firmware steht auf dem Stand 1.0.0. Beschrieben ist die Prozess- und Architektur-Garantie; einzelne Kontrollen befinden sich in der finalen Härtung vor der GA-Freigabe und sind an den entsprechenden Stellen (§4, §5, §12) transparent gekennzeichnet.
Inhalt
  1. Zweck & Geltungsbereich
  2. Sicherheits-Architektur im Überblick
  3. Trust-Modell & Zonen
  4. Software-Integrität & Updates
  5. Transport & Backend-Anbindung
  6. Reduktion der Angriffsfläche
  7. CANopen-Bus-Sicherheit & Parser-Härtung
  8. Datenschutz & Datenminimierung
  9. Schwachstellen-Management (PSIRT)
  10. Transparenz: SBOM & Open Source
  11. Sicherheits-Support & Lifecycle
  12. Normen & Rahmenwerke
  13. Geteilte Verantwortung
  14. Außerbetriebnahme & Entsorgung
  15. Kontakt & Verweise

1. Zweck & Geltungsbereich

Der Coldwave Yukiblock CAN (kurz „YCAN") ist ein stationäres Industrie-IoT-Gateway auf Basis des Mikrocontrollers Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33 mit Secure Vault). Es liest über einen externen MCP2518FD-SPI-Controller die Datenpunkte eines CANopen-Feldbusses (Classic CAN 2.0) aus — z. B. Temperaturen, Drehzahlen, Betriebsstunden aus Anlagen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik oder aus kompakten Industrieaggregaten — und überträgt sie über Mobilfunk (LTE-M / NB-IoT) verschlüsselt an das Coldwave-Backend. Eine optionale, PLC-artige Script-VM (coldwave-script-vm) übernimmt die feldseitige Vorverarbeitung.

Das Gerät arbeitet ausschließlich als CANopen-Slave und ist so ausgelegt, dass es den Bus nicht destabilisiert. Es wird nach einem sicheren Entwicklungslebenszyklus gemäß IEC 62443-4-1 entwickelt; das Sicherheitsziel ist SL-2. Die intrinsische Risikoklassifikation ergibt RC-3 (LTE-M, Bootloader, mehrere Parser, OTA); die effektive Geräteklasse ist RC-2 unter der dokumentierten Annahme, dass das Gerät ausschließlich gegen das RC-3-zertifizierte Coldwave-Backend betrieben wird, das die rein operativen/lifecycle-orientierten RC-3-Kontrollen übernimmt. Die Cybersecurity-Bewertung als internet-verbundenes Funkgerät erfolgt nach EN 18031-1.

2. Sicherheits-Architektur im Überblick

SchutzzielMaßnahme im YCAN
Integrität der FirmwareSecure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + MCUboot-Bootloader mit signierten Images (ECDSA-P256 / SHA-256), Versions-Monotonie
Authentizität der UpdatesZwei unabhängige Signaturprüfungen (OTA-Handler + Bootloader); Signaturschlüssel in einem cloud-gehosteten Hardware-Sicherheitsmodul (HSM; FIPS 140-2 Level 3), nicht extrahierbar
Vertraulichkeit im TransportTLS 1.2/1.3 (mbedTLS) über LTE-M mit CA-basierter Server-Authentifizierung (CA-Provisionierung in finaler Härtung, siehe §5)
Reduktion der AngriffsflächeKeine offenen Netzwerkdienste, keine lokale Konsole, keine Default-Passwörter, Debug per Firmware gesperrt, BLE in der CAN-Variante deaktiviert
SchlüsselablagePSA-Crypto-Keystore, hardwaregebunden (Secure Vault), nicht exportierbar
Robustheit der SchnittstellenGehärtete, host-getestete und fuzz-getestete Protokoll-/Mapping-Parser (ASan/UBSan)
Bus-DisziplinSingle-TX-Pfad, Rate-Limiting, kontrollierte Bus-off-Recovery — das Gateway destabilisiert den CAN-Bus nicht selbst
NachvollziehbarkeitSecurity-Events werden ins Backend gestreamt und dort vorgehalten (keine Operator-Logs am Gerät)

3. Trust-Modell & Zonen

Das YCAN unterscheidet mehrere Vertrauenszonen (Trust Boundaries B1–B4 gemäß Bedrohungsmodell). Alle von außen empfangenen Daten gelten bis zur Validierung als nicht vertrauenswürdig.

ZoneBeteiligteVertrauensannahme
Coldwave-Backend (B1)ImagineOn-Backend + Anlagen-Hersteller/Wartungsfirma via Tenant-AccountTLS-authentifizierter Zugriff auf Telemetrie, Remote-Konfiguration, Skript-Upload und OTA-Auslieferung
Mobilfunk LTE-M/NB-IoT (B1)Mobilfunkprovider (transparent)Trägt nur TLS-verschlüsselte Pakete; der Provider sieht die Nutzdaten nicht
CANopen-Feldbus (B2)CANopen-Knoten der Anlage auf dem Zweidraht-BusProtokollbedingt (Classic CAN 2.0) nicht kryptografisch authentifiziert → kompensiert durch die physische Vertrauenszone (verplombter Schaltschrank) + OT-Segmentierung
Modem-AT-Kanal (B3)Quectel-BG77-Modem (UART)Modem-Antworten/URCs sind gegenüber der Treiber-Logik untrusted; Line-Buffer-Caps + Watchdog
Gehäuse / Debug (B4)versiegeltes Gerät, gesperrte Debug-PinsNur über OTA und Backend-API erreichbar
Was das Backend bewirken kann (Blast-Radius). Über das Coldwave-Backend können — mit entsprechender Tenant-Berechtigung (Cloud-RBAC) — Telemetrie abgerufen, die Konfiguration (Mapping-Tabelle, CAN-Bitrate, Node-ID) gepusht, signierte Skripte hochgeladen sowie OTA-Updates ausgelöst werden; Sollwerte/Steuerbefehle werden über die gemappten, beschreibbaren Properties an die Anlage weitergereicht. Das YCAN implementiert keine eigene Sicherheitslogik und steuert die Bus-Topologie nicht aktiv (CANopen-Slave). Über den CANopen-Bus selbst ist keine persistente Applikations-Konfigurationsänderung möglich: das SDO-Server-Objekt 0x1200 ist busseitig read-only, und es existieren keine remote-schreibbaren Applikations-OD-Parameter.

4. Software-Integrität & Updates

Die Integrität der Firmware ist über die gesamte Startkette abgesichert:

Nicht rotierbarer Bootloader-Schlüssel (bekanntes Restrisiko). Der Bootloader-Verify-Pubkey wird zur Werks-Provisioning-Zeit fest in den Bootloader-Bereich geschrieben und ist im Feld nicht rotierbar (kein OTA-Pfad für den Bootloader). Der HSM-Signaturschlüssel muss daher über die gesamte Produkt-Lebenszeit unverändert in Custody bleiben. Dies ist als akzeptiertes Restrisiko dokumentiert und durch operative Maßnahmen abgesichert (HSM-Schlüssel non-deletable per Key-Policy, Multi-Region-Replica, organisationsweite Policy-Leitplanken gegen Schlüssel-Löschung/-Deaktivierung, verpflichtendes Code-Owner-Review für das Schlüsselmaterial, dokumentierter Compromise-Response-Runbook).

Updates werden ausschließlich über die verschlüsselte Backend-Verbindung ausgeliefert; die Mapping-/Skript-/Konfigurationsdaten bleiben erhalten. Ein OTA-Update verändert die CANopen-Rolle des Geräts nicht.

5. Transport & Backend-Anbindung

6. Reduktion der Angriffsfläche

7. CANopen-Bus-Sicherheit & Parser-Härtung

Der CANopen-Feldbus (B2) und die vom Backend gelieferte Mapping-Tabelle (B1) sind die beiden zentralen untrusted-Eingangsflächen. Alle vom Bus empfangenen Frames sowie jede Mapping-Konfiguration werden als nicht vertrauenswürdig behandelt:

Da CANopen (Classic CAN 2.0) protokollbedingt keine kryptografische Authentifizierung vorsieht, wird die Bus-Sicherheit durch die physische Vertrauenszone (verplombter Schaltschrank) und deployment-seitige OT-Segmentierung des Bussegments kompensiert — siehe §13. Störungen durch fremde CANopen-Knoten liegen außerhalb der Produktkontrolle.

8. Datenschutz & Datenminimierung

Der Regelbetrieb überträgt ausschließlich Maschinen- und Betriebsdaten der Anlage (per Mapping-Tabelle ausgewählte CANopen-Objekt-Werte, SDO/PDO-Datenpunkte) sowie Geräte-Telemetrie (LTE-Zellinfo, Statuswerte). Personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO werden nicht verarbeitet — die IMEI identifiziert das Gerät, nicht eine Person (Risikoklassifikation K8 = 0). Eine Netz-Exposition personenbezogener Daten findet somit nicht statt.

Ein lokales Konfigurations-Backup durch den Betreiber ist nicht nötig und nicht möglich: Mapping-Tabelle, Skript, CAN-Bitrate und Node-ID werden im Backend gehalten und beim (Re-)Provisioning erneut ausgerollt. Backend-Daten löscht ImagineOn auf Anforderung des Tenants (DSGVO Art. 17; siehe Coldwave-Cloud-AVV).

9. Schwachstellen-Management (PSIRT)

ImagineOn betreibt einen Product-Security-Incident-Response-Prozess gemäß IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) und vorbereitend auf die EU-Cyber-Resilience-Act (CRA). Bitte melden Sie vermutete Schwachstellen nicht über öffentliche GitHub-Issues, Pull-Requests oder Diskussionen.

Kanal (PSIRT)security@coldwave.io
Verschlüsselte MeldungPGP-Key — Fingerprint wird unter https://coldwave.io/.well-known/security.txt veröffentlicht
Web-Formulargeplant: https://coldwave.io/security/report
Empfangsbestätigunginnerhalb von 2 Arbeitstagen
Triage & Ersteinstufunginnerhalb von 10 Arbeitstagen
Fix-Bereitstellung (Critical, CVSS ≥ 9)15 Kalendertage nach Triage
Fix-Bereitstellung (High, CVSS ≥ 7)30 Kalendertage nach Triage
Fix-Bereitstellung (Medium)90 Kalendertage (gebündelt im nächsten Minor-Release)
Fix-Bereitstellung (Low)Best-Effort / gebündelt
BewertungCVSS v3.1 mit OT-Kontext-Gewichtung

10. Transparenz: SBOM & Open Source

11. Sicherheits-Support & Lifecycle

ImagineOn stellt sicherheitsrelevante Firmware-Updates 10 Jahre ab dem ersten Inverkehrbringen bereit. Das Ende der Sicherheits-Update-Versorgung pro Hardware-Revision wird in der CHANGELOG.md und im Coldwave-Cloud-Portal dokumentiert; der Zeitraum übertrifft das CRA-Mindestmaß. Nach dem Support-Ende (End-of-Security-Support) sollten betroffene Geräte ersetzt oder in eine Netz-Quarantäne überführt werden.

Updates kommen vollautomatisch über die Coldwave-Cloud — es ist keine Aktion des Asset Owners nötig, um Sicherheitspatches zu erhalten. Voraussetzung ist eine funktionierende Mobilfunkverbindung; längere Offline-Phasen bedeuten kein akutes Sicherheitsproblem, führen aber dazu, dass Sicherheits-Patches verpasst werden.

12. Normen & Rahmenwerke

RahmenwerkBezug für das YCAN
RED 2014/53/EU + Delegierte VO (EU) 2022/30Funkanlagen-Cybersecurity, Art. 3(3)(d)/(e)/(f)
EN 18031-1:2024Cybersecurity-Anforderungen an internet-verbundene Funkgeräte (Self-Assessment, Modul A)
ETSI EN 303 645Baseline-Anforderungen für Consumer-IoT — vorausschauend angewandt
IEC 62443-4-1Sicherer Entwicklungslebenszyklus (SDL), Geräteklasse RC-2
IEC 62443-4-2Technische Sicherheitsanforderungen an Komponenten, Ziel SL-2; Grundlage der geteilten Verantwortung (§13)
EU-CRA (VO (EU) 2024/2847)vorbereitend; volle Anwendbarkeit ab 2027-12-11, Meldepflichten ab 2026-09-11

Konformitätsbewertung der Funkanlage nach RED über Modul A (interne Fertigungskontrolle), ohne Einbindung einer benannten Stelle. Die EN-18031-1-Selbstbewertung sowie die EU-Konformitätserklärung (DoC) befinden sich im Stadium der finalen HW-Nachweise (EMV/RF/Safety) und der Schließung offener Cybersecurity-Findings; sie werden auf Anfrage bereitgestellt (compliance@imagineon.de). Dieses Whitepaper trifft keine Aussage zur Konformität mit anlagenspezifischen Produktnormen der jeweiligen Applikation; das YCAN ist eine Funk-Anbindungskomponente, nicht die Anlagensteuerung.

13. Geteilte Verantwortung

Sicherheit im Feld ist eine gemeinsame Aufgabe (IEC 62443-4-2). Die Rollen verteilen sich wie folgt:

RolleVerantwortung
Hersteller (ImagineOn)Firmware-Sicherheit, Signatur-/Update-Kette, PSIRT und Sicherheits-Patches gemäß SLA, SBOM/VEX, Härtung der Geräte- und Backend-Schnittstellen.
Integrator / Anlagen-HerstellerSicherheit des Coldwave-Tenant-Accounts (starke Authentifizierung / MFA, Least-Privilege-Rollen), sichere Einbindung in die Anlage, Zuordnung von Gerät zu Tenant, Verantwortung für hochgeladene Skripte und Mapping-Tabellen.
Asset Owner / BetreiberPhysischer Schutz (verplombter Schaltschrank, OT-seitige CAN-Bus-Segmentierung, stabiler Antennensitz), Schutz des Portal-Zugangs, zeitnahe Meldung von Auffälligkeiten, Updates nicht dauerhaft durch Netzabschaltung blockieren.

14. Außerbetriebnahme & Entsorgung

Die geräteindividuellen Schlüssel liegen hardwaregebunden im PSA-Keystore (Secure Vault) des Mikrocontrollers. Eine On-Site-Datenlöschung durch den Betreiber ist nicht vorgesehen (kein Operator-Interface). Bei Deinstallation wird empfohlen:

WEEE-Registrierungsnummer: DE 54689668 (ImagineOn GmbH).

15. Kontakt & Verweise


© 2026 ImagineOn GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Whitepaper beschreibt Sicherheitsmechanismen und -prozesse zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für die Firmware 1.0.0; Änderungen im Zuge der Produktpflege bleiben vorbehalten.

Coldwave Yukiblock CAN — Security Whitepaper

Translation note. This English version is a translation of the German original. In case of any discrepancy or ambiguity, the German version prevails as the legally authoritative text.
Product
Coldwave Yukiblock CAN (YCAN) — LTE-M / NB-IoT CANopen gateway
Firmware
coldwave-yukiblock-can (ycan) 1.0.0
Platform
Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33) + Secure Vault
Field bus
CANopen (Classic CAN 2.0, via external MCP2518FD SPI controller)
Manufacturer
ImagineOn GmbH, Neusser Str. 27–29, 50670 Cologne, Germany
Document version
1.0 — 2026
Security level
IEC 62443 SL-2 (target); device class RC-2 (effective; intrinsic RC-3)
Related document
Vulnerability disclosure: §9 (in this document) · Asset Owner security guidance (on request)
About this document. This whitepaper describes the security architecture, mechanisms and processes of the Coldwave Yukiblock CAN for operators, integrators, IT-security officers and notified bodies. It deliberately describes mechanisms and policies — not specific vulnerabilities, internal residual-risk registers or infrastructure details. The associated product-security incident-response process (coordinated vulnerability disclosure) is described inline in §9 of this document: report suspected vulnerabilities to security@coldwave.io (PGP fingerprint at https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn acknowledges receipt within 2 business days, performs triage and initial severity within 10 business days, and provides fixes 15 calendar days (Critical, CVSS ≥ 9) or 30 calendar days (High, CVSS ≥ 7) after triage; Medium within 90 calendar days (batched into the next minor release), Low on a best-effort basis. Disclosure is coordinated once a fix is available and affected devices have had a reasonable rollout window (typically 30 days).
Maturity. The firmware described here is at revision 1.0.0. What is described is the process and architecture guarantee; individual controls are in final hardening before GA and are marked transparently at the relevant points (§4, §5, §12).
Contents
  1. Purpose & scope
  2. Security architecture at a glance
  3. Trust model & zones
  4. Software integrity & updates
  5. Transport & backend connection
  6. Attack-surface reduction
  7. CANopen bus security & parser hardening
  8. Data protection & data minimisation
  9. Vulnerability management (PSIRT)
  10. Transparency: SBOM & open source
  11. Security support & lifecycle
  12. Standards & frameworks
  13. Shared responsibility
  14. Decommissioning & disposal
  15. Contact & references

1. Purpose & scope

The Coldwave Yukiblock CAN (short: “YCAN”) is a stationary industrial-IoT gateway built on the Silicon Labs EFR32MG26 microcontroller (ARM Cortex-M33 with Secure Vault). Through an external MCP2518FD SPI controller it reads the data points of a CANopen field bus (Classic CAN 2.0) — e.g. temperatures, speeds, operating hours from heating, ventilation and air-conditioning plants or from compact industrial units — and transmits them, encrypted, to the Coldwave backend over cellular (LTE-M / NB-IoT). An optional PLC-style script VM (coldwave-script-vm) performs field-side pre-processing.

The device operates exclusively as a CANopen slave and is designed not to destabilise the bus. It is developed following a secure development lifecycle per IEC 62443-4-1; the security target is SL-2. The intrinsic risk classification yields RC-3 (LTE-M, bootloader, multiple parsers, OTA); the effective device class is RC-2 under the documented assumption that the device is operated exclusively against the RC-3-certified Coldwave backend, which assumes the purely operational / lifecycle-oriented RC-3 controls. Its cybersecurity assessment as internet-connected radio equipment follows EN 18031-1.

2. Security architecture at a glance

ObjectiveMeasure in the YCAN
Firmware integritySecure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + MCUboot bootloader with signed images (ECDSA-P256 / SHA-256), version monotonicity
Update authenticityTwo independent signature checks (OTA handler + bootloader); signing key held in a cloud-hosted hardware security module (HSM; FIPS 140-2 Level 3), non-extractable
Transport confidentialityTLS 1.2/1.3 (mbedTLS) over LTE-M with CA-based server authentication (CA provisioning in final hardening, see §5)
Attack-surface reductionNo open network services, no local console, no default passwords, debug locked by firmware, BLE disabled in the CAN variant
Key storagePSA Crypto keystore, hardware-bound (Secure Vault), non-exportable
Interface robustnessHardened, host-tested and fuzz-tested protocol / mapping parsers (ASan/UBSan)
Bus disciplineSingle-TX path, rate limiting, controlled bus-off recovery — the gateway does not destabilise the CAN bus itself
TraceabilitySecurity events are streamed to and retained in the backend (no operator logs on the device)

3. Trust model & zones

The YCAN distinguishes several trust zones (trust boundaries B1–B4 per the threat model). All externally received data is treated as untrusted until validated.

ZonePartiesTrust assumption
Coldwave backend (B1)ImagineOn backend + plant manufacturer / maintenance company via tenant accountTLS-authenticated access to telemetry, remote configuration, script upload and OTA delivery
Cellular LTE-M/NB-IoT (B1)Mobile network operator (transparent)Carries only TLS-encrypted packets; the operator cannot see the payload
CANopen field bus (B2)The plant's CANopen nodes on the two-wire busNot cryptographically authenticated by protocol design (Classic CAN 2.0) → compensated by the physical trust zone (sealed control cabinet) + OT segmentation
Modem AT channel (B3)Quectel BG77 modem (UART)Modem responses / URCs are untrusted to the driver logic; line-buffer caps + watchdog
Enclosure / debug (B4)sealed device, locked debug pinsReachable only via OTA and the backend API
What the backend can do (blast radius). Through the Coldwave backend — with appropriate tenant permission (cloud RBAC) — telemetry can be retrieved, configuration (mapping table, CAN bitrate, node-ID) pushed, signed scripts uploaded and OTA updates triggered; setpoints / control commands are relayed to the plant via the mapped, writable properties. The YCAN implements no safety logic of its own and does not actively drive the bus topology (CANopen slave). Over the CANopen bus itself, no persistent application-configuration change is possible: the SDO server object 0x1200 is read-only on the bus, and there are no remote-writable application OD parameters.

4. Software integrity & updates

Firmware integrity is protected across the entire boot chain:

Non-rotatable bootloader key (known residual risk). The bootloader verify pubkey is written into the bootloader region at factory-provisioning time and is not field-rotatable (no OTA path for the bootloader). The HSM signing key must therefore remain unchanged in custody for the entire product lifetime. This is documented as accepted residual risk and mitigated by operational controls (HSM key non-deletable via key policy, multi-region replica, organization-level policy guardrails against key deletion/disabling, mandatory code-owner review on the key material, a documented compromise-response runbook).

Updates are delivered exclusively over the encrypted backend connection; the mapping / script / configuration data are preserved. An OTA update does not change the device's CANopen role.

5. Transport & backend connection

6. Attack-surface reduction

7. CANopen bus security & parser hardening

The CANopen field bus (B2) and the backend-delivered mapping table (B1) are the two central untrusted input surfaces. All frames received from the bus and every mapping configuration are treated as untrusted:

Since CANopen (Classic CAN 2.0) provides no cryptographic authentication by protocol design, bus security is compensated by the physical trust zone (sealed control cabinet) and deployment-side OT segmentation of the bus segment — see §13. Disturbances caused by foreign CANopen nodes are outside product control.

8. Data protection & data minimisation

Normal operation transmits only machine and operating data of the plant (mapping-selected CANopen object values, SDO/PDO data points) plus device telemetry (LTE cell info, status values). No personal data within the meaning of the GDPR is processed — the IMEI identifies the device, not a person (risk-classification criterion K8 = 0). No personal data is therefore exposed over the network.

A local configuration backup by the operator is neither necessary nor possible: mapping table, script, CAN bitrate and node-ID are held in the backend and re-deployed on (re-)provisioning. ImagineOn deletes backend data on the tenant's request (GDPR Art. 17; see the Coldwave Cloud data-processing agreement).

9. Vulnerability management (PSIRT)

ImagineOn operates a product-security incident-response process per IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) and preparing for the EU Cyber Resilience Act (CRA). Please do not report suspected vulnerabilities via public GitHub issues, pull requests or discussions.

Channel (PSIRT)security@coldwave.io
Encrypted reportPGP key — fingerprint to be published at https://coldwave.io/.well-known/security.txt
Web formplanned: https://coldwave.io/security/report
Acknowledgementwithin 2 business days
Triage & initial severitywithin 10 business days
Fix availability (Critical, CVSS ≥ 9)15 calendar days after triage
Fix availability (High, CVSS ≥ 7)30 calendar days after triage
Fix availability (Medium)90 calendar days (batched into the next minor release)
Fix availability (Low)best effort / batched
ScoringCVSS v3.1 with OT-context weighting

10. Transparency: SBOM & open source

11. Security support & lifecycle

ImagineOn provides security-relevant firmware updates for 10 years from first placing on the market. The end of security-update provision per hardware revision is documented in the CHANGELOG.md and the Coldwave Cloud portal; the period exceeds the CRA minimum. After end-of-security-support, affected devices should be replaced or placed into network quarantine.

Updates arrive fully automatically over the Coldwave Cloud — no action by the asset owner is required to receive security patches. The only prerequisite is a working cellular connection; longer offline periods are not an acute security problem but mean security patches are missed.

12. Standards & frameworks

FrameworkRelevance for the YCAN
RED 2014/53/EU + Delegated Reg. (EU) 2022/30Radio-equipment cybersecurity, Art. 3(3)(d)/(e)/(f)
EN 18031-1:2024Cybersecurity requirements for internet-connected radio equipment (self-assessment, Module A)
ETSI EN 303 645Baseline requirements for consumer IoT — applied on a forward-looking basis
IEC 62443-4-1Secure development lifecycle (SDL), device class RC-2
IEC 62443-4-2Technical security requirements for components, target SL-2; basis of the shared-responsibility model (§13)
EU CRA (Reg. (EU) 2024/2847)preparatory; fully applicable from 2027-12-11, reporting obligations from 2026-09-11

Radio-equipment conformity assessment under RED via Module A (internal production control), without involvement of a notified body. The EN 18031-1 self-assessment and the EU Declaration of Conformity (DoC) are at the stage of finalising the HW evidence (EMC/RF/safety) and closing open cybersecurity findings; they are provided on request (compliance@imagineon.de). This whitepaper makes no claim of conformity with application-specific product standards of the respective installation; the YCAN is a radio-connectivity component, not the plant controller.

13. Shared responsibility

Field security is a shared task (IEC 62443-4-2). Roles are distributed as follows:

RoleResponsibility
Manufacturer (ImagineOn)Firmware security, signing / update chain, PSIRT and security patches per SLA, SBOM/VEX, hardening of the device and backend interfaces.
Integrator / plant manufacturerSecurity of the Coldwave tenant account (strong authentication / MFA, least-privilege roles), secure integration into the installation, binding device to tenant, responsibility for uploaded scripts and mapping tables.
Asset owner / operatorPhysical protection (sealed control cabinet, OT-side CAN-bus segmentation, stable antenna seating), protection of portal access, prompt reporting of anomalies, not blocking updates by permanently disconnecting the network.

14. Decommissioning & disposal

The device-individual keys are held hardware-bound in the microcontroller's PSA keystore (Secure Vault). On-site data erasure by the operator is not provided (no operator interface). On removal it is recommended to:

WEEE registration number: DE 54689668 (ImagineOn GmbH).

15. Contact & references


© 2026 ImagineOn GmbH. All rights reserved. This whitepaper describes security mechanisms and processes as of the date of publication for firmware 1.0.0; changes in the course of product maintenance are reserved.

Coldwave Yukiblock CAN — Livre blanc de sécurité

Avis de traduction. La présente version française est une traduction de l'original allemand. En cas de divergence ou d'ambiguïté, la version allemande prévaut en tant que texte de référence faisant foi.
Produit
Coldwave Yukiblock CAN (YCAN) — passerelle CANopen LTE-M / NB-IoT
Micrologiciel
coldwave-yukiblock-can (ycan) 1.0.0
Plateforme
Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33) + Secure Vault
Bus de terrain
CANopen (Classic CAN 2.0, via contrôleur SPI MCP2518FD externe)
Fabricant
ImagineOn GmbH, Neusser Str. 27–29, 50670 Cologne, Allemagne
Version du document
1.0 — 2026
Niveau de sécurité
IEC 62443 SL-2 (cible) ; classe d'appareil RC-2 (effective ; intrinsèque RC-3)
Document associé
Divulgation des vulnérabilités : §9 (dans ce document) · Consignes de sécurité pour l'exploitant (sur demande)
À propos de ce document. Le présent livre blanc décrit l'architecture, les mécanismes et les processus de sécurité du Coldwave Yukiblock CAN à l'intention des exploitants, intégrateurs, responsables de la sécurité informatique et organismes notifiés. Il décrit délibérément des mécanismes et des politiques — et non des vulnérabilités concrètes, des registres internes de risques résiduels ou des détails d'infrastructure. Le processus de réponse aux incidents de sécurité produit associé (divulgation coordonnée des vulnérabilités) est décrit en ligne au §9 du présent document : signalez les vulnérabilités suspectées à security@coldwave.io (empreinte PGP sur https://coldwave.io/.well-known/security.txt). ImagineOn accuse réception sous 2 jours ouvrés, réalise le triage et la première évaluation sous 10 jours ouvrés et fournit les correctifs 15 jours calendaires (Critical, CVSS ≥ 9) ou 30 jours calendaires (High, CVSS ≥ 7) après triage ; Medium sous 90 jours calendaires (regroupés dans la prochaine version mineure), Low au meilleur effort. La divulgation est coordonnée dès qu'un correctif est disponible et que les appareils concernés ont bénéficié d'un délai de déploiement raisonnable (typiquement 30 jours).
Maturité. Le micrologiciel décrit ici est à la révision 1.0.0. Ce qui est décrit est la garantie de processus et d'architecture ; certaines mesures sont en phase de durcissement final avant la mise à disposition générale et sont signalées de façon transparente aux endroits pertinents (§4, §5, §12).
Sommaire
  1. Objet & périmètre
  2. Architecture de sécurité en un coup d'œil
  3. Modèle de confiance & zones
  4. Intégrité logicielle & mises à jour
  5. Transport & liaison backend
  6. Réduction de la surface d'attaque
  7. Sécurité du bus CANopen & durcissement des analyseurs
  8. Protection des données & minimisation
  9. Gestion des vulnérabilités (PSIRT)
  10. Transparence : SBOM & open source
  11. Support de sécurité & cycle de vie
  12. Normes & cadres
  13. Responsabilité partagée
  14. Mise hors service & élimination
  15. Contact & références

1. Objet & périmètre

Le Coldwave Yukiblock CAN (en abrégé « YCAN ») est une passerelle IoT industrielle fixe reposant sur le microcontrôleur Silicon Labs EFR32MG26 (ARM Cortex-M33 avec Secure Vault). Via un contrôleur SPI MCP2518FD externe, elle lit les points de données d'un bus de terrain CANopen (Classic CAN 2.0) — p. ex. températures, vitesses de rotation, heures de fonctionnement d'installations de chauffage, ventilation et climatisation ou d'agrégats industriels compacts — et les transmet, chiffrés, au backend Coldwave via une liaison cellulaire (LTE-M / NB-IoT). Une Script-VM optionnelle de type API (coldwave-script-vm) assure le prétraitement côté terrain.

L'appareil fonctionne exclusivement comme esclave CANopen et est conçu pour ne pas déstabiliser le bus. Il est développé selon un cycle de développement sécurisé conforme à IEC 62443-4-1 ; l'objectif de sécurité est SL-2. La classification de risque intrinsèque donne RC-3 (LTE-M, bootloader, plusieurs analyseurs, OTA) ; la classe d'appareil effective est RC-2 sous l'hypothèse documentée que l'appareil est exploité exclusivement contre le backend Coldwave certifié RC-3, lequel assume les contrôles RC-3 purement opérationnels / liés au cycle de vie. Son évaluation de cybersécurité en tant qu'équipement radio connecté à Internet suit la norme EN 18031-1.

2. Architecture de sécurité en un coup d'œil

ObjectifMesure dans le YCAN
Intégrité du micrologicielSecure Boot (EFR32MG26 Secure Vault) + bootloader MCUboot avec images signées (ECDSA-P256 / SHA-256), monotonie des versions
Authenticité des mises à jourDeux vérifications de signature indépendantes (gestionnaire OTA + bootloader) ; clé de signature conservée dans un module matériel de sécurité (HSM ; FIPS 140-2 niveau 3) hébergé dans le cloud, non extractible
Confidentialité du transportTLS 1.2/1.3 (mbedTLS) sur LTE-M avec authentification serveur basée sur CA (provisionnement CA en durcissement final, voir §5)
Réduction de la surface d'attaqueAucun service réseau ouvert, aucune console locale, aucun mot de passe par défaut, débogage verrouillé par le micrologiciel, BLE désactivé dans la variante CAN
Stockage des clésKeystore PSA Crypto, lié au matériel (Secure Vault), non exportable
Robustesse des interfacesAnalyseurs de protocole / de mapping durcis, testés sur hôte et par fuzzing (ASan/UBSan)
Discipline de busChemin TX unique, limitation de débit, reprise bus-off contrôlée — la passerelle ne déstabilise pas elle-même le bus CAN
TraçabilitéLes événements de sécurité sont transmis au backend et y sont conservés (aucun journal exploitant sur l'appareil)

3. Modèle de confiance & zones

Le YCAN distingue plusieurs zones de confiance (frontières de confiance B1–B4 selon le modèle de menaces). Toutes les données reçues de l'extérieur sont considérées comme non fiables jusqu'à validation.

ZonePartiesHypothèse de confiance
Backend Coldwave (B1)Backend ImagineOn + fabricant d'installation / société de maintenance via compte de tenantAccès authentifié TLS à la télémétrie, à la configuration à distance, au téléversement de scripts et à la distribution OTA
Cellulaire LTE-M/NB-IoT (B1)Opérateur de réseau mobile (transparent)Ne transporte que des paquets chiffrés TLS ; l'opérateur ne voit pas les données utiles
Bus de terrain CANopen (B2)Nœuds CANopen de l'installation sur le bus deux filsNon authentifié cryptographiquement par conception du protocole (Classic CAN 2.0) → compensé par la zone de confiance physique (armoire plombée) + segmentation OT
Canal AT du modem (B3)Modem Quectel BG77 (UART)Les réponses / URC du modem sont non fiables vis-à-vis de la logique du pilote ; plafonds de tampon de ligne + chien de garde
Boîtier / débogage (B4)appareil scellé, broches de débogage verrouilléesAccessible uniquement via OTA et l'API backend
Ce que le backend peut faire (rayon d'impact). Via le backend Coldwave — avec l'autorisation de tenant appropriée (RBAC cloud) — la télémétrie peut être récupérée, la configuration (table de mapping, débit CAN, node-ID) poussée, des scripts signés téléversés et des mises à jour OTA déclenchées ; les consignes / commandes sont relayées à l'installation via les propriétés mappées et inscriptibles. Le YCAN n'implémente aucune logique de sécurité propre et ne pilote pas activement la topologie du bus (esclave CANopen). Via le bus CANopen lui-même, aucune modification de configuration applicative persistante n'est possible : l'objet serveur SDO 0x1200 est en lecture seule côté bus, et il n'existe aucun paramètre OD applicatif inscriptible à distance.

4. Intégrité logicielle & mises à jour

L'intégrité du micrologiciel est protégée sur toute la chaîne de démarrage :

Clé de bootloader non rotative (risque résiduel connu). La clé publique de vérification du bootloader est écrite dans la zone du bootloader lors du provisionnement en usine et n'est pas rotative sur le terrain (aucun chemin OTA pour le bootloader). La clé de signature du HSM doit donc rester inchangée sous garde pendant toute la durée de vie du produit. Ceci est documenté comme risque résiduel accepté et atténué par des mesures opérationnelles (clé HSM non supprimable par la politique de clé, réplique multi-régions, des garde-fous de politique au niveau de l'organisation contre la suppression/désactivation de clé, revue obligatoire par les propriétaires du code sur le matériel de clé, runbook de réponse à la compromission documenté).

Les mises à jour sont exclusivement distribuées via la liaison backend chiffrée ; les données de mapping / script / configuration sont conservées. Une mise à jour OTA ne modifie pas le rôle CANopen de l'appareil.

5. Transport & liaison backend

6. Réduction de la surface d'attaque

7. Sécurité du bus CANopen & durcissement des analyseurs

Le bus de terrain CANopen (B2) et la table de mapping fournie par le backend (B1) sont les deux surfaces d'entrée non fiables centrales. Toutes les trames reçues du bus et chaque configuration de mapping sont traitées comme non fiables :

Comme CANopen (Classic CAN 2.0) ne prévoit aucune authentification cryptographique par conception, la sécurité du bus est compensée par la zone de confiance physique (armoire plombée) et la segmentation OT du segment de bus côté déploiement — voir §13. Les perturbations causées par des nœuds CANopen étrangers sont hors du contrôle du produit.

8. Protection des données & minimisation

L'exploitation normale transmet uniquement des données machine et d'exploitation de l'installation (valeurs d'objets CANopen sélectionnées par la table de mapping, points de données SDO/PDO) ainsi que de la télémétrie d'appareil (info cellule LTE, valeurs d'état). Aucune donnée à caractère personnel au sens du RGPD n'est traitée — l'IMEI identifie l'appareil, pas une personne (critère de classification de risque K8 = 0). Aucune donnée à caractère personnel n'est donc exposée sur le réseau.

Une sauvegarde locale de configuration par l'exploitant n'est ni nécessaire ni possible : table de mapping, script, débit CAN et node-ID sont conservés dans le backend et redéployés lors du (re)provisionnement. ImagineOn supprime les données backend à la demande du tenant (RGPD art. 17 ; voir l'accord de traitement des données Coldwave Cloud).

9. Gestion des vulnérabilités (PSIRT)

ImagineOn exploite un processus de réponse aux incidents de sécurité produit conforme à IEC 62443-4-1 (Practice 6 / DM-1..DM-5) et préparant le règlement européen sur la cyber-résilience (CRA). Merci de ne pas signaler les vulnérabilités suspectées via des issues, pull requests ou discussions GitHub publiques.

Canal (PSIRT)security@coldwave.io
Signalement chiffréClé PGP — empreinte à publier sur https://coldwave.io/.well-known/security.txt
Formulaire webprévu : https://coldwave.io/security/report
Accusé de réceptionsous 2 jours ouvrés
Triage & première évaluationsous 10 jours ouvrés
Disponibilité du correctif (Critical, CVSS ≥ 9)15 jours calendaires après triage
Disponibilité du correctif (High, CVSS ≥ 7)30 jours calendaires après triage
Disponibilité du correctif (Medium)90 jours calendaires (regroupés dans la prochaine version mineure)
Disponibilité du correctif (Low)meilleur effort / regroupé
CotationCVSS v3.1 avec pondération de contexte OT

10. Transparence : SBOM & open source

11. Support de sécurité & cycle de vie

ImagineOn fournit des mises à jour de sécurité pendant 10 ans à compter de la première mise sur le marché. La fin de la fourniture de mises à jour de sécurité par révision matérielle est documentée dans le CHANGELOG.md et le portail Coldwave Cloud ; la période dépasse le minimum du CRA. Après la fin du support de sécurité, les appareils concernés doivent être remplacés ou placés en quarantaine réseau.

Les mises à jour arrivent de façon entièrement automatique via le Coldwave Cloud — aucune action de l'exploitant n'est nécessaire pour recevoir les correctifs de sécurité. La seule condition est une connexion cellulaire fonctionnelle ; les périodes hors ligne prolongées ne constituent pas un problème de sécurité aigu mais signifient que des correctifs de sécurité sont manqués.

12. Normes & cadres

CadrePertinence pour le YCAN
RED 2014/53/UE + règlement délégué (UE) 2022/30Cybersécurité des équipements radio, art. 3(3)(d)/(e)/(f)
EN 18031-1:2024Exigences de cybersécurité pour les équipements radio connectés à Internet (auto-évaluation, module A)
ETSI EN 303 645Exigences de base pour l'IoT grand public — appliquées de manière prospective
IEC 62443-4-1Cycle de développement sécurisé (SDL), classe d'appareil RC-2
IEC 62443-4-2Exigences techniques de sécurité pour les composants, cible SL-2 ; base du modèle de responsabilité partagée (§13)
CRA UE (règlement (UE) 2024/2847)préparatoire ; pleinement applicable à compter du 2027-12-11, obligations de signalement à compter du 2026-09-11

Évaluation de conformité de l'équipement radio au titre de la RED via le module A (contrôle interne de la fabrication), sans intervention d'un organisme notifié. L'auto-évaluation EN 18031-1 et la déclaration UE de conformité (DoC) sont au stade de la finalisation des preuves matérielles (CEM/RF/sécurité) et de la clôture des findings de cybersécurité ouverts ; elles sont fournies sur demande (compliance@imagineon.de). Le présent livre blanc ne formule aucune affirmation de conformité avec des normes produit spécifiques à l'application concernée ; le YCAN est un composant de raccordement radio, et non le contrôleur de l'installation.

13. Responsabilité partagée

La sécurité sur le terrain est une tâche partagée (IEC 62443-4-2). Les rôles se répartissent comme suit :

RôleResponsabilité
Fabricant (ImagineOn)Sécurité du micrologiciel, chaîne de signature / mise à jour, PSIRT et correctifs de sécurité selon SLA, SBOM/VEX, durcissement des interfaces appareil et backend.
Intégrateur / fabricant d'installationSécurité du compte de tenant Coldwave (authentification forte / MFA, rôles à moindre privilège), intégration sûre dans l'installation, rattachement de l'appareil au tenant, responsabilité des scripts et tables de mapping téléversés.
Propriétaire / exploitantProtection physique (armoire plombée, segmentation OT du bus CAN, serrage stable de l'antenne), protection de l'accès au portail, signalement rapide des anomalies, ne pas bloquer les mises à jour en coupant durablement le réseau.

14. Mise hors service & élimination

Les clés propres à l'appareil sont conservées, liées au matériel, dans le keystore PSA (Secure Vault) du microcontrôleur. Un effacement des données sur site par l'exploitant n'est pas prévu (aucune interface exploitant). Lors de la dépose, il est recommandé de :

Numéro d'enregistrement DEEE : DE 54689668 (ImagineOn GmbH).

15. Contact & références


© 2026 ImagineOn GmbH. Tous droits réservés. Le présent livre blanc décrit les mécanismes et processus de sécurité à la date de publication pour le micrologiciel 1.0.0 ; des modifications dans le cadre de la maintenance du produit demeurent réservées.